Die Hardtwaldklinik I hat sich auf die Behandlung neurologischer und psychischer Erkrankungen spezialisiert. Die Klinik gliedert sich in die Bereiche: Neurologie Psychiatrie/Psychotherapie In enger...
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Psychiatrie und Psychotherapie

Rahmenbedingungen:

Die Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie umfasst 97 Behandlungsplätze auf  zwei Stationen. Alle Patienten sind in Einzelzimmern mit Nasszelle und Telefon untergebracht.

In der Abteilung arbeiten der Chefarzt, drei Oberärzte, 10 Assistenzärzte, zwei Diplompsychologen, 5 Kreativtherapeuten, 1 Ergotherapeut und 12 Krankenschwestern zuzüglich Nachtwachen.

Sozialarbeiter, Sport- und Physiotherapeuten, Diätassistenten und andere Berufsgruppen arbeiten der Abteilung zu. 

Grundsätze:

Die Abteilung schafft ein dynamisch ausgewogenes und seelische Entwicklungsprozesse förderndes therapeutisches Klima für stationäre Behandlung und für rehabilitative Prozesse.

Sie verwirklicht eine hohe Qualität entsprechend der Leitlinien und Therapiestandards der Rentenversicherungsträger und der Krankenversicherungen.

Die Psychotherapie des einzelnen Patienten vollzieht sich im Zusammenwirken von Einzeltherapie, Gruppenpsychotherapie, Kreativ- und Ergotherapie sowie Milieutherapie. Der jeweilige ärztliche oder psychologische Bezugspsychotherapeut und die Bezugsschwester sind die zentralen Beziehungspersonen des Patienten, die mit ihm den Behandlungsplan erarbeiten und dessen Realisierung koordinieren.

Es besteht die Möglichkeit, die Angehörigen der Patienten durch Partner- oder Familiengespräche in die Behandlung einzubeziehen. Klinisch-psychiatrische, psychopharmakologische Therapiemethoden, Psychoedukation und sozial-psychiatrische Vorgehensweisen sind indikationspezifisch Bestandteile des Behandlungskonzeptes.

Patienten mit körperlichen Begleitererkrankungen können unter Einbeziehung der diagnostischen und konsiliar-ärztlichen Möglichkeiten der Klinik gut behandelt werden.

Therapeutisches Konzept:

Grundlage von Rehabilitation und Behandlung ist ein ganzheitlicher Ansatz, in dem der Mensch in seiner leiblich, seelisch-geistigen Einheit, im Rahmen seiner sozialen Beziehungen und mit seinen weltanschaulichen Überzeugungen und Bedürfnissen gesehen wird.

Die psychotherapeutischen Konzepte sind in ein  Konzept der medizinischen Rehabilitation integriert. Insb. können weiterführende beruflich rehabilitative Maßnahmen vorbereitet werden.

Das psychotherapeutische Vorgehen im engeren Sinn ist orientiert an tiefenpsychologischen Erkenntnissen, der psychoanalytischen Entwicklungspsychologie, Krankheits- und Persönlichkeitslehre und vor allen an modernen psychoanalytischen Vorstellungen, die auf dem Konzept der Entwicklungs-förderung des Selbst basieren.

In dieses Rahmenkonzept sind Verfahren der psychodynamisch imaginativen Traumatherapie, das EMDR, Verfahren der humanistischen Psychologie, Psychoedukation und indikationsspezifisch Elemente der Verhaltenstherapie integriert.

Behandlungsindikationen:

Es werden Patienten mit unterschiedlichen Ausprägungsgraden psychischer Störungen in einem günstigen Verhältnis aufgenommen.

Die Behandlungsindikationen im Einzelnen sind:

  • Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen
  • Unterschiedliche Formen von Depressionen
  • Psychosomatische Erkrankungen
  • Persönlichkeitsstörungen (u. a. Borderline-Persönlichkeits-störungen)
  • Traumafolgestörungen
  • Entaktualisierte, schizophrene und affektive Psychosen bzw. Zustände nach psychotischen Reaktionen

Nicht aufgenommen werden können Patienten mit Krankheitsbildern, die eine Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Klinik bedürfen, z. B. bei einer akuten Selbst- oder Fremdgefährdung.

Besondere Therapieangebote:

indikative  Gruppen:

  • Problem- und störungsorientierte Gruppen, vor allem bei Depression und Angst
  • Selbstsicherheitstraining

Ergotherapie

  • Handwerkliche Ergotherapie
  • Übungsbüro mit Intensivblock
  • Projekte der Langzeitgruppe im Kunsthandwerkerhof

Kreativtherapie

  • Bewegungs- und Körpertherapie
  • Musiktherapie
  • Kunst- und Gestaltungstherapie, z. B. Ausdrucksmalen

Entspannung und Meditation

  • Autogenes Training
  • Progressive Muskelrelaxation  nach Jacobson
  • Psychotherapeutische

Atemtherapie

  • Bewegungsmeditation
  • Rhythmustherapie und Klangstunde
  • Entspannendes Malen
  • Atembiofeedback

Motologie und Psychotherapie

  • Therapeutisches Bogenschießen
  • Stockkampf
  • Einführen in das therapeutische Boxen
  • Therapeutisches Reiten im Rahmen der Psychotherapie
  • Jonglieren

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