Hardtwaldklinik I Bad Zwesten - Fachklinik für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik
Druckversion vom 17.06.2010
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Neurologische Psychosomatik

Die Behandlung neurologischer Erkrankungen erfordert nach akut- und intensivmedizinischer Primärversorgung nicht selten einen langwierigen Prozess der Rehabilitation. Häufig kommt es bei chronischen Krankheitsprozessen zu seelisch-geistigen Sekundärphänomenen. Diese äußern sich u.a. in Resignation, gestörter Krankheitsbewältigung, seelischer und/oder sozialer Reaktionsbildung mit erheblichen Krisen von Selbstwert und Lebenssinn. Andererseits können sich seelische Erkrankungen körperlich manifestieren und pseudo-neurologische Störungsbilder hervorrufen wie Lähmungen, Anfälle, kognitive Störungen und Schmerzsyndrome. Aus beiden Situationen erwachsen schwere krankheitswertige Einschränkungen körperlicher Funktionen und Fähigkeiten, verbunden mit Störungen von Rollenverhalten und sozialer Integration mit oft erheblich zusätzlichem Bedarf an echter oder vermeintlich notwendiger medizinischer Versorgung.

Das bio-psycho-soziale Krankheitsmodell der modernen Psychosomatik liefert die Grundlage für Diagnostik, Verständnis und Behandlung solcher kombinierter Störungsmuster.

Unsere Abteilung „Neurologische Psychosomatik„ bietet über die sonst in der Neurologischen Rehabilitation übliche psychologisch begleitende Betreuung hinaus die Möglichkeit intensiver körper- wie psychotherapeutischer Behandlung in einem integrativem Rahmen.

Indikationen

Kontraindikationen

Voraussetzungen vor Aufnahme

Zusage der Kostenträger. Gezielte Indikationsklärung anhand ärztlicher Einweisung, ärztlich-therapeutischer Unterlagen und Vorbefunden.

Bei Unklarheit erfolgt Anfrage an die Patient/innen, ob psychotherapeutisches Angebot gewünscht wird oder nicht. Falls ja, nach Akteneingang auf Station Zuweisung zu schwerpunktmäßigem Psychotherapieprogramm.

Aufnahme

Bei Schwerpunkt Psychotherapie Erstgespräch mit aufnehmender Psychologin.

Mögliche Rehabilitationsziele

Therapieprogramm

Entlassung

Abschließende gemeinsame Würdigung des Erreichten mit Prognoseeinschätzung,

sozialmedizinische Beurteilung mit Diskussion der Zusammenhänge, Information über Möglichkeiten der Nachsorge und Erarbeitung eines Nachsorgekonzepts.

Struktur, Verlaufskontrolle und Dokumentation



 



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